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Gottes Sicht der Dingeoder: ziemlich "abgehoben" Stell dir vor, du sitzt in einem Flugzeug... da gibt es ein Phänomen, das man zumindest beim fliegen tagsüber grundsätzlich hat: man hat immer sonne, vielleicht is das dem einen oder anderen ja auch schon aufgefallen, dass beim fliegen über den Wolken die sonne immer sichtbar ist. und es is mir ma wieder sozusagen sonnenklar geworden, dass die sonne ja eigentlich tagsüber immer da is, auch wenn man sie nich sieht, aber sie is da! und genauso isses mit Gott. der is nämlich auch immer da, ich meine IMMER! manchmal ist geistlich alles um uns herum völlig bewölkt, und wir glauben Gott is mal für ein paar tage in den urlaub gegangen oder um ehrlich zu sein, sind wir es, die sich meistens künstlich "Regenwolken" schaffen, indem wir uns von Gott entfernen, aber Gott ist da. zurück zum fliegen. irgendwann sind dann Wolken gekommen und ich musste an die Menschen unten auf der erde denken, die nur die Wolken gesehen haben, aber nicht das, was wir im Flugzeug sehen konnten: die strahlende, blendende sonne. und viele Menschen sind dann genauso "niedergeschlagen" wie das Wetter und denken gar nicht daran, dass genau in diesem Augenblick die sonne so strahlt wie immer. Fazit für mich (und vielleicht auch euch): ich muss mir das viel öfter vor Augen halten, dass selbst wenn der Himmel dunkel und verhangen ist, die sonne ist in der tat da, wir bekommen immerhin ihre wärme zu spüren, selbst im kalten Winter. Und genauso ist es mit Gott. das ermutigt mich. aber es geht noch weiter: wir sind dann nämlich die meiste zeit über den Wolken geflogen, während der Himmel völlig bedeckt war. nur hin und wieder war ein loch in der Wolkendecke. irgendwann sind wir dann wieder über dem land gewesen und da hat Gott mir noch etwas gezeigt. wenn du auf der erde bist, reicht dein Blickfeld nur bis an den Horizont und was du siehst ist ein bedeckter Himmel. was du nicht siehst: nur ein paar Meilen weiter ist die Wolkendecke aufgerissen und der blaue Himmel kommt zu Vorschein und die sonne bescheint das land. du aber bist deprimiert weil du nichts siehst, als graue Wolken. dabei ist es nur eine frage von zeit, bis auch die Wolken über dir aufreißen. hoch oben im Flugzeug konnte ich schon weit im voraus sehen, wo ein loch in den Wolken war und überhaupt hat man eine andere Perspektive und sieht alles in viel größeren zusammenhängen und hat einen größeren Überblick. und dann musste ich dran denken: ich glaub, der Gott lächelt bestimmt manchmal über uns dumme Menschen, die meistens nur bis zum Horizont sehen und sehen, dass alles ziemlich grau und trüb aussieht und denen es dann innerlich selbst auch grau und trüb geht, weil sie gar nicht auf den Gedanken kommen, dass nur ein Stückchen weiter, der Himmel schon wieder völlig anders aussieht. und dann zweifeln wir sozusagen an Gott und der Welt und fragen uns tausend fragen, warum, wieso und weshalb (zumindest gehts mir hin und wieder so) anstatt Gott zu suchen und uns seine sicht der dinge zeigen zu lassen. weil, ich meine, er hat ja den überblick überhaupt, stimmt's? also die Ermutigung an alle, deren geistlicher Himmel gerade ziemlich bewölkt aussieht: nicht aufgeben,
werft euer vertrauen auf ihn, denn er kann für euch sorgen, weil er ja den größten überblick hat, er weiß ja was noch kommt, er hat ja alles unter Kontrolle! lasst uns ausstrecken nach Gottes Perspektive! lets pray! -- sula.
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