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Gedanken zu Apostelgeschichte 2

(41)Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und an diesem Tage wurden hinzugefügt etwa dreitausend Menschen.
(42)Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.
(43)Es kam aber Furcht über alle Seelen, und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.
(44)Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam.
(45)Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte.
(46)Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen
(47)und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. (a) Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.

Was für eine Gemeinde, was für eine Zeit, damals. Die Gemeinde war das Stadtgespräch Nummer1. 3000 Bekehrungen an einem Tag. Jeder war davon fasziniert. Täglich ließen sich viele taufen und traten der Gemeinde bei. Es herrschte eine Begeisterung von Jesus. Die Christen trafen sich täglich um mit „jubelnder Freunde“ zu feiern, nicht irgendetwas, sondern das Abendmahl. Es geschehen große Wunder. Nach einer Gebetsgemeinschaft erbebt der Saal durch die Gegenwart Gottes. Die Christen haben trotz Konflikte eine super Gemeinschaft und wenn jemand Not leidete, verkaufte man einfach sein Haus um diese Not zu lindern...
Das war schön damals.
Wie es heute aussieht, brauch ich nicht so lange zu erklären. Wenn Du in einer solchen Gemeinde lebst, dann herzlichen Glückwunsch. Aber die meißten tun es wohl nicht.
Von wegen, der Glaube Stadtgespräch Nummer1, oder jubelnde Freude und reine Herzen beim Abendmal.
Oft ist auch die Liebe der Gemeindemitglieder untereinander auch nicht so groß und Begeisterung beim Bibellesen? Sind wir ehrlich, leider, auch nicht oft.
Der Text steht nicht in der Bibel, damit wir sagen: „Och, damals war es schön. Wäre ich doch bloß dabei gewesen.“ Sondern er zeigt, wie Gemeinde sein kann, viel mehr, wie Gemeinde sein soll. Das was damals möglich war, ist auch heute möglich und es ist sogar in Deutschland, Österreich und der Schweiz möglich. Wir glauben doch an den selben Gott und Gott verändert sich doch nicht. Er ist der selbe, gestern- Jerusalem 33, heute Deutschland, Österreich, Schweiz-2001 und in Ewigkeit.
Viele Gemeinden sind auf einer Stufe gelandet, auf die sie nicht gehören. Und wenn wir ganz ehrlich sind wir doch auch. Das damals waren auch nur normale Christen, die ihren ganzen Besitz verkauft haben. Und es sind auch normale Christen, die sich täglich zum Gebet getroffen haben, es sind auch nur normale Christen gewesen, die sich nach dem Wort Gottes gesehnt haben und sich täglich! zu Gottesdiensten und getroffen haben. Wie wir dahin gekommen sind ? Es hat bestimmt viel mit Gewöhnen und Traditionalismus zu tun. Das man nur noch in der Bibel liest, weil man es tun muss. Das man zum Gottesdienst geht, weil man immer geht. Das man Lieder singt, weil man sie schon
immer gesungen hat.
Beten wir doch zu Gott, dass es uns die Augen öffnet, wo wir hingekommen sind. Das Gott uns die Gründe zeigt, warum es nicht so läuft, wie es laufen soll. Das kann auch ziemlich schmerzhaft werden, wenn Gott einem sagt, dass man nicht bereit ist alles zu geben, oder, dass man Gott nicht vertraut. Beten wir darum, dass wir Gott wieder großes zu trauen können.
Wer das ganze Universum schaffen kann, der kann auch uns und unsere Gemeinden verändern. Gott sucht Menschen, die sich von ihm ganz gebrauchen lassen und mit denen er Geschichte schreiben will. Doch wir müssen uns die Augen öffnen lassen und uns heilen lassen und dann auch mutig den neue Wege gehen. Denn das Wissen alleine reicht nicht.
Wir müssen uns von Gott zeigen lassen, was er als nächstes verändert haben will. Gott ist schon am Werk, bauen wir mit. Bedenkt dabei:

Ihr sollt begreifen, wie überschwenglich groß die Kraft ist, mit der er in uns, den Glaubenden wirkt. Denn es ist die selbe Kraft, mit der er in Christus am Werk war, als er ihn vom Tod erweckte und in der himmlischen Welt an seine rechte Seite setzte [...]Weder in dieser, noch in der kommenden Welt gibt es eine Macht, die ihm nicht unterworfen ist. Gott hat alles, ohne Ausnahme in seine Gewalt gegeben. Ihn aber, denn Herrn über alles, gab er der Gemeinde zum Haupt. Die Gemeinde ist sein Leib, er der das ganze All erfüllt, wirkt in ihr mit der ganzen Fülle seiner Lebensmacht.

Eph. 1.19 –23 (Gute Nachricht)

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