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Gibt es Gott wirklich?


Gibt es Gott wirklich? Eine uralte Frage, die immer wieder die Menschen bewegt. Doch seit der „Aufklärung“ durch unsere Denker und Philosophen wissen wir ja Bescheid! Nietzsche brachte es auf den Punkt: „Gott ist tot!“ Und wie viele, viele haben bis auf den heutigen Tag diese Behauptung einfach kritiklos geschluckt. In der Politik, in der Wissenschaft, in den Schulen, bis hinein in die Familien wurde Gott einfach abgeschafft. Man will alles ohne Ihn erklären, will unabhängig sein und das Leben ohne Ihn und Seine Gebote meistern. Und das Ergebnis? Die Probleme wachsen uns über den Kopf, sowohl weltweit als auch im persönlichen Bereich. Überall geht es drunter und drüber. Wir haben die Orientierung verloren und kriegen es mit der Angst zu tun. Gibt es Gott etwa doch?

Da ist Markus. Er ist Student. Frustriert sitzt er in seiner Bude. Die Freundin ist ihm weggelaufen. Mit dem Studium klappt es hinten und vorn nicht. Finanzielle Schwierigkeiten. Alkoholprobleme. „Das Leben kotzt mich an!“ Mit zitternden Händen öffnet er die Tablettenschachtel. Alle auf einmal runterschlucken und dann ganz sanft aus dem Leben aussteigen. Es hat ja doch alles keinen Sinn mehr. Und dann kommt noch einmal ein verzweifelter Schrei über seine Lippen: „Gott, wenn es Dich wirklich gibt, dann hilf mir jetzt. Ich kann nicht mehr ...“ Stille! Dann läutet es plötzlich. Am ganzen Körper zitternd tastet sich Markus im halbdunklen Zimmer zur Wohnungstür. Er öffnet sie einen spaltbreit. Draußen stehen zwei junge Männer. „Hallo, Markus, wir sind Christen hier aus dem Ort und möchten mit Dir über Gott reden.“ Fassungslos starrt Markus die beiden an. „Kommt rein! Ich wollte gerade Schluß machen. Ihr seid im richtigen Moment aufgetaucht. Das kann doch kein Zufall sein ...“

Es wurde ein langes Gespräch mit Markus. Es dauerte die ganze Nacht. Endlich war jemand da, dem er seinen ganzen Lebensfrust erzählen konnte. Endlich mal jemand, der Zeit für ihn hatte und ihn in seiner Not ernst nahm. In dieser Nacht hörte Markus zum allerersten Mal das Evangelium von Jesus Christus, die Botschaft von der Liebe Gottes.

Die beiden Freunde erzählten ihm von Jesus, der uns Menschen aus Liebe einen Weg zu Gott gebahnt hat. Sie erzählten ihm von Seinem Tod am Kreuz, als Er für unsere Sünden bezahlte. Sie erklärten ihm anhand der Bibel, wie Jesus Christus den Tod überwunden und besiegt hat. Er ist kein Toter, sondern ein lebendiger Gott, der darauf wartet, Menschen aus ihrer Sinnlosigkeit herauszureißen und froh und glücklich zu machen.

Draußen wurde es bereits hell, als Markus zu dem Entschluß kam: „Ja, dieser Jesus Christus soll auch Herr meines Lebens werden.“ Im Gebet vertraute er sein Leben Jesus an. In diesem Moment fielen Zentnerlasten von seinen Schultern. Der gequälte und verzweifelte Ausdruck verschwand aus seinem Gesicht. Freude und göttlicher Frieden hielten bei ihm Einzug und machten einen ganz neuen Menschen aus ihm. Endlich hatte Markus Gott in Seiner wunderbaren Liebe persönlich erfahren.

Und Sie? Geht es Ihnen ähnlich wie Markus? Vielleicht haben Sie bis jetzt auch versucht, ohne Gott und Jesus Christus auszukommen. Aber Sie merken, daß das nicht funktioniert. Menschliche Philosophien über unser Dasein nützen nichts. Wenn Sie in der Klemme sind, dann hilft Ihnen auch kein Nietzsche. Nietzsche ist tot, aber Jesus lebt. Er sagt Ihnen: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben“, Johannes 8,12. Fangen Sie an, an Ihn zu glauben und Ihm zu vertrauen. Sprechen Sie mit Ihm im Gebet. Besorgen Sie sich eine Bibel und lesen Sie darin. Suchen Sie Kontakt zu entschiedenen Christen. Jesus wartet auf Sie!



Quelle: Warnruf 595
Autor: Peter Bronclik
© Missionswerk Werner Heukelbach, 51700 Bergneustadt

 



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