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Gott ist wissenschaftlich nicht beweisbar
Wenn man den Gedanken an den Schöpfergott nicht mag, weil er uns zu unliebsamen Konsequenzen brächte, bleibt nur, an einen Drang zum Höheren in den Grundelementen des Kosmos oder an den Zufall zu glauben. Für jede Theorie gibt es dann genügend Beweise in den Ablagerungen der Erde, und was man nicht erforschen kann, wird als Tatsache vorausgesetzt, so etwa die Selbstorganisation lebensfähiger Substrate. Manche erklären zwar, Gott habe den sog. Urknall verursacht und die ganze Entwicklung des Lebens vom Einzeller bis zum Menschen gesteuert, aber alle Harmonisierungsversuche zwischen Bibel und Evolutionstheorie sind zum Scheitern verurteilt. Obwohl die Evolutionstheorie heute allgemein anerkannt ist, heißt
das keinesfalls, dass sie auch wirklich bewiesen ist. Dazu kommt, dass
es auch keinen Beweis gibt, der die Existenz Gottes ausschließt.
Im Gegenteil, die in der Natur entdeckten genialen Baupläne schreien
geradezu nach einem intelligenten Planer und schließen den Zufall
aus.
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