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Wenn Steine zu Staub werdenDenn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinenWegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. (Psalm 91, 11-12) "Rhamad" (Name geändert) ist ein fast 70jähriger ägyptischer Christ, der gerne in abgelegene Dörfer Ägyptens geht, die nur per Esel oder zu Fuß zu erreichen sind, um den Menschen dort in seiner einfachen Art das Evangelium zu predigen, berichtet der Schweizer Missionsleiter Andrea Xandry vom Sozial - missionarischen Hilfsbund. Oft trifft er mit einer schlichten Art zu reden direkt das Herz der Menschen, und ganze Familien bekehren sich dort, wo er einkehrt. Kürzlich war er in einem kleinen Fellachendorf am Nilufer, wurde gastfreundlich aufgenommen und konnte in etwa 15 Familien predigen. Zwölf Männer und sieben Frauen bekehrten sich. "Auf dem Nachhauseweg kamen am Dorfrand einige bärtige Männer auf mich zu, offenbar religiöse Fanatiker. Ich ahnte nichts Gutes und wollte ihnen ausweichen. Doch da hoben sie schon Steine und kleine Felsbrocken auf und warfen sie auf mich", berichtet er. "Ich war schutzlos und sah mein Ende kommen. Als die ersten Brocken auf meinen Körper trafen, dachte ich, seltsam, es tut ja gar nicht weh! Dann erst merkte ich warum: die Steine wurden beim Aufprall zu Staub! Ich dankte laut meinem Gott dafür. Bald realisierten auch meine Angreifer, dass hier ein Wunder geschah. Voller Furcht rannten sie davon. Ich bin danach wieder in das Dorf zurückgekehrt und konnte die Arbeit für unseren Herrn unbehelligt weiterführen." ( Quelle: Andrea Xandry, Soz. - Missionarischer Hilfsbund, Zürich )
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