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Bist Du ein echter Atheist?
Kurzinfo für Leute, die nicht an Gott glauben können
Aus einem "Jugend mit einer Mission"-Traktat
Woran glaubst du? - An gar nichts? Daß nach dem Tod alles aus ist?
Oder höchstens noch an Horoskope, Esoterik, Reinkarnation? Auf jeden
Fall aber nicht an Gott!- Dann bist du ein echter Atheist.
Atheisten sind oft hochintelligente, logisch denkende Leute. Was ihnen
Schwierigkeiten macht,ist, daß sie etwas für wahr halten sollen,
wofür es keine rationalen Gründe gibt. Sie sollen zeitweise
ihren Verstand ausschalten, blind an jemanden glauben, den man nicht sieht,
hört, fühlt, und dann im praktischen Leben wieder ihren Verstand
hervorholen. Das machen sie nicht mit, und das ist richtig. Denn das wäre
unecht und frustrierend (mit diesem Zwiespalt haben übrigens auch
viele Gläubige zu tun, solange sie Gott noch nicht persönlich
und konkret erlebt haben).
Man kann also Glauben nicht einfach
durch guten Willen, Anstrengung und gegen seinen Verstand herbeizwingen.
Um wirklich an Gott glauben zu können, mußt du letztlich wissen,
daß er existiert. Das heißt, du brauchst konkrete, rationale
Gründe und Beweise, daß es ihn gibt. Am besten auch so was
wie persönlichen Kontakt, eine selbst erlebte und erfahrene Begegnung
mit ihm, sein konkretes Wirken in deinem Leben. Das wären Fakten,
die man auch mit dem Verstand akzeptieren könnte. Alles, was darunter
bleibt, führt letztlich nur zu Krampf, Heuchelei und Frust. Im besten
Fall willst du etwas glauben, wofür du keine Beweise hast, und verläßt
dich dann auf den Glauben anderer oder eines "Experten". (Nach
diesem Prinzip funktionieren übrigens die meisten Religionen und
Sekten.)
Was du brauchst, sind Fakten und Beweise.
Die gibt es. Gott macht sich erkennbar. Eigentlich ist das nur logisch,
denn wenn er das nicht tun würde, könnten wir nie was Genaues
über ihn wissen. Dann könnte er uns auch nicht für unser
Leben verantwortlich machen, das wäre ungerecht.
Gott existiert tatsächlich. Das bedeutet zunächst einmal etwas
sehr gutes: Unser Leben hat einen wirklichen, übergeordneten Sinn
und ein gutes Ziel über dieses Leben hinaus. Das gilt grundsätzlich
für jeden Menschen, auch für Atheisten, denn Gott liebt uns
alle. Allerdings müssen Atheisten dieses Ziel erst noch festmachen
und ergreifen, sonst laufen sie daran vorbei. Das wäre eine Katastrophe,
davor möchte Gott uns unbedingt bewahren. Darum ist es so wichtig,
seine Hinweise zu beachten.
Es heißt immer: "Man kann Gott nicht beweisen." Aber
man kann noch viel weniger seine Nichtexistenz beweisen. Und auch wenn
man ihn beweisen könnte, würden viele nicht an ihn glauben.
Es gibt nämlich auch "unechte" Atheisten. Das sind solche,
die deswegen nicht an Gott galuben, weil sie sich nicht nach ihm richten
wollen. Eigentlich irrational, wenn wir sowieso später Rechenschaft
vor ihm ablegen müssen.
Aus welchen Gründen glauben viele nicht an Gott?
Man sieht ihn nicht, man hört ihn nicht und man fühlt ihn nicht.
Das gleiche läßt sich auch von Röntgenstrahlen, Kurzwellen
und unserem Vertsand sagen. Aber sie sind trotzdem real.
Das ungeheure Leid in der Welt. Warum läßt Gott das zu? - Das
meiste Leid wird durch Menschen verursacht. Kann man dafür Gott verantwortlich
machen? Und Katastrophen geschehen, weil der Mensch sich von Gott unabhängig
gemacht hat und seitdem in einer "unheilen" Welt lebt, in der
auch das böse regiert. Laut Bibel ist die Welt nicht mehr so, wie
Gott sie ursprünglich geschaffen hat.
"Evolution". Alles läßt sich scheinbar auch ganz
wunderbar ohne Gott erklären: Urknall, Zufall, und Milliarden Jahre.-
Allerdings braucht man dazu noch mehr Glauben als an Gott, denn auch dafür
gibt es keine Beweise. Dafür um so mehr Theorien und Hypothesen.
Außerdem immer mehr Gegenbeweise. Viele Wissenschaftler gehen inzwischen
zu "Evolution" auf Distanz.
Die Kirche hat in vieler Hinsicht versagt; viele Theologen und Pfarrer
glauben selber nicht an Gott. - Stimmt. Aber Kirche, Pfarrer und Theologen
sind nicht Gott. Du darfst Gott nicht mit Kirche gleichsetzen. Gott kann
nichts dafür, wenn seine Leute versagen.
Viele große und weniger große Köpfe glaub(t)en nicht
an Gott. Goethe, Nietzsche, Marx, Lenin, Mao, Hitler, Ulbricht, Honnecker.
Die Mehrheit der Bevölkerung glaubt nicht daran. Der SPIEGEL glaubt
nicht daran. - Aber Meinungen sind keine Beweise. Auch wenn sehr viele
Leute etwas Falsches glauben, wird es dadurch nicht richtiger.
Viele glauben deswegen nicht an Gott, weil sie diese Frage für absolut
unwichtig halten. Aber wenn Gott existiert, befinden sie sich sehr im
Irrtum. Dann gibt es nichts Wichtigeres im Leben als die Frage nach Gott.
Denn von ihr leitet sich unsere gesamte Lebenssicht ab: Sinn oder Sinnlosigkeit
des Lebens, Wert oder Wertlosigkeit unserer Person, unsere Einstellungen
und Handlungen, Recht und Unrecht einschließlich Konsequenzen -
und nicht zuletzt unsere Zukunft nach dem Tod.
Information ist daher äußerst wichtig. Denn wenn du 5 Minuten
nach deinem Tod merkst, daß du dich geirrt hast, und dann nichts,
aber auch gar nichts mehr ändern kannst, ist das gar nicht cool.
Das wäre Streß und Frust hoch drei - und möglicherweise
für ewig.
Worum geht es in der Sache mit Gott,
und wie kann man was von ihm merken? Hier die Aussagen der Bibel, die
durchaus ernst zu nehmen sind. Es gibt nämlich gute Gründe dafür,
daß die Bibel kein nur menschliches Buch sein kann: z.B. ihre über
3.000 bisher erfüllten Zukunftsvorhersagen ohne einen Fehler. Das
ist ein nachprüfbarer Beweis für die Zuverlässigkeit der
Bibel, den niemand einfach wegreden kann. Die Bibel sagt folgendes:
Wir können deshalb nichts von Gott merken, weil wir von ihm getrennt
sind. Was uns von ihm trennt, ist Sünde. (Ein altmodisches Wort,
aber mit hochaktuellem Inhalt: Mord, Totschlag, Egoismus, Ehebruch, Lüge,
Betrug, Neid, Haß, Habgier, Korruption usw. Genug für jeden,
um dabeizusein.) Unser Schuldkonto vor Gott ist so hoch, daß wir
es nie abarbeiten oder ausgleichen können. Schon eine einzige Lüge
trennt von Gott. Wird diese Trennung nie beseitigt, bedeutet das nach
dem Tod Hölle (niemand kann dir garantieren, daß es die nicht
gibt!). Mit anderen Worten: Wir können aus eigener Kraft nichts ändern
und brauchen alle Vergebung. So die Aussagen der Bibel.
Gott liebt jeden einzelnen.
Er möchte, daß wir später bei ihm landen. Er hat deshalb
eine Möglichkeit geschaffen, uns vergeben zu können und trotzdem
gerecht zu bleiben. Er selbst nahm in Gestalt seines Sohnes Jesus Christus
unsere Schuld auf sich und starb dafür am Kreuz von Golgatha. Seitdem
gibt es die Möglichkeit der Vergebung für jeden Menschen, der
zu Gott "umkehrt". Aber niemand (außer unmündigen
Kindern) hat diese Vergebung automatisch. (Erst wenn du umgekehrt bist,
wirst du auch praktisch was von Gott merken).
Wie kann man zu Gott "umkehren"? Es ist ganz einfach: Glaub
an das Opfer Jesu Christi für deine Schuld. Gib vor Gott zu, daß
du ein Sünder bist (sprich das aus). Bitte Jesus um Vergebung. Öffne
ihm dein Leben, bitte ihn, dein Herr zu werden und dich zu leiten. Sei
bereit, nach seinen Prinzipien zu leben. Wenn du dies tust, wird Gott
darauf reagieren. Er wird dich von innen her verändern und erneuern.
Dann weißt du auch, daß er real ist und dich liebt (lies darüber
im Johannesevangelium Kap. 1-3).
Eine solche Entscheidung haben Millionen Menschen bereits getroffen und
Gottes Wirken erlebt. Gott hat sie spürbar, erkennbar und erfahrbar
verändert - zum Guten. Und ihr Leben genauso. Sie leben jetzt mit
Gewißheit über Gott. Sie wissen, daß sie auf eine gute
Zukunft zugehen. Diese Zukunft und diese Gewißheit möchte Gott
auch dir schenken.
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