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Gottes eingreifen
Wir sollten unsere Augen öffnen und schauen wie Gott handelt.
Ein Pfarrer ist auf Wanderschaft in einer abgelegenen Sumpflandschaft,
als er vom Weg abkommt und im Morast stecken bleibt. Schnell versucht
er wieder auf den Weg zu kommen, doch er schafft es nicht alleine. Als
er bereits bis zu den Knien im Schlamm steckt, ruft er verzweifelt zu
Gott um Hilfe. Da kommt plötzlich ein Wanderer des Weges und sieht
den armen Pfarrer im Sumpf stecken. Sofort will er ihm helfen und aus
dem Schlamm ziehen. Doch der Pfarrer wehrt ab; "Nein, ich brauche
ihre Hilfe nicht. Gott wird mir schon helfen."
Als der Pfarrer bereits bis zu den Hüften im Morast steckt, schreit
er noch lauter zu Gott, dass er ihm doch helfen soll. Da kommt ein Reiter
auf einem Pferd an ihm vorbei. Ganz betroffen sieht der Reiter den Mann
im Schlamm stecken. Auch er bietet ihm seine Hilfe an, doch der Pfarrer
beharrt darauf, dass Gott ihn aus seiner Situation befreien wird und lehnt
die Hilfe ab.
Als der Pfarrer nun bis zum Hals im Schlamm steckt, ist er bereits heiser
vom vielen Schreien. Immer wieder erinnert er Gott an seine Verheissungen,
dass er ihn nie verlassen wird und bittet ihn um sein übernatürliches
Eingreifen, damit er nicht sterben muss. Da hält neben ihm ein alter
grüner Wagen an und ein ältere Herr steigt aus dem Auto. Er
probiert den Pfarrer aus dem Sumpf zu ziehen, doch der schüttelt
nur mit seinem Kopf. Er braucht keine Menschliche Hilfe, da er doch auf
Gott vertraut.
Als der Pfarrer vor Gott steht, fragt er Gott, warum Er ihn nicht retten
wollte. Doch Gott antwortete ihm nur; "Ich habe dir dreimal jemanden
vorbei geschickt, der dich aus dem Schlamm ziehen sollte, doch du hast
jedes Mal die Hilfe abgelehnt."
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