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"...und mein Herz brach in tausend Stücke..."


Ich habe erst vor nicht allzulanger Zeit zum lebendigen Glauben an Jesus gefunden. Seit ich jedoch Jesus von ganzem Herzen liebe habe ich sehr oft das Bedürfnis von ihm zu lesen, und seine Worte zu vernehmen. Darum habe ich mir ein kleines NT gekauft, das ich nun immer mit mir herumtrage und in dem ich sehr oft lese.

Vor wenigen Woche geschah es dann, dass ich früh morgens im Bus- auf dem Weg zur Schule - in der Bibel las. Doch dieses mal las ich nicht, wie sonst meistens Gleichnisse oder Geschichten über gute Taten Jesu, wie sonst immer. Nein. Als ich das NT aufschlug war ich mitten im schrecklichsten Teil des Matthäus- Evangeliums: Die Verspottung Jesu durch die Römischen Soldaten.

Je länger ich die Zeilen in mich eingehen ließ, je wütender wurde ich. Ich wollte hin, und mich zwischen Jesus und die Soldaten drängen. Ich wollte ihnen sagen dass das der Heiland ist, und dass sie sofort aufhören sollten. Ich konnte das nicht mehr ertragen. Und es wurde immer schlimmer. Innerlich flehte ich schon, dass dieses schlimme und grausige Spiel der Soldaten endlich ein Ende haben sollte, aber die Zeilen kamen mir wie Seiten vor, und ich saß da, und konnte nichts machen. Zum ersten mal in meinem Leben fühlte ich mich richtig hilflos und klein. Ich konnte meinem Herrn, den ich so sehr liebe nicht helfen.

Und dann schlugen sie ihn ans Kreuz und machten sich noch lustig über ihn. "DER STIRBT FÜR EURE SÜNDEN, UND IHR MACHT SOWAS MIT IHM! HÖRT SOFORT AUF!" wollte ich schreien, aber mir wurde schnell klar, dass das nicht helfen würde. Es waren geschriebene Worte, die mir diese schrecklichen Sachen berichteten, und die Geschehnisse lagen schon 2000Jahre zurück. Mein Herz brach in Tausend Stücke als ich das alles las, und die eine oder andere Träne fiel auf diese geschriebenen Worte.

Den restlichen Tag war ich nicht mehr ansprechbar. Ich konnte nur noch an die Szenen denken, bei denen ich zusehen musste, aber nicht eingreifen konnte. Dieses Erlebnis werde ich niemans vergessen, doch erst dadurch wurde mir so richtig bewusst, was Jesus durchmachen musste um uns Sünder von den Sünden zu befreien.

"..Herr, zerbirch unser Herz, aufdass wir dein Geschenk an uns begreifen können.."

Autor ist der redaktion bekannt

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